„Hallo mein Lieber! Sag einmal: Du hast Dich ja überhaupt nicht verändert!“ Diese Art der Begrüßung knüpft zuerst einmal an ‚die guten alten Zeiten‘ an. „Na, das war doch wohl was damals…“
Das mag zunächst einmal wohl klingen, im zweiten Ansatz ist das jedoch weniger ehrenvoll: Denn eigentlich erwarte ich mich zum Vorteilhafteren entwickelt zu haben, zum Besseren, zu einer bestimmten Reife gelangt zu sein.  „Und eigentlich sollte das dann schon für mein Umfeld augenfällig sein"…

„Gut, Jesus Christus ist also für unsere, genauer gesagt: Für meine Sünden gestorben. So behauptet ihr Christen doch immer... Das ist dann ja ein richtiger ‚Freifahrtsschein’. Sündigen – bei Jesus die Sache beim Namen nennen - bereuen – und dann vielleicht noch übler in die gleiche Kerbe hauen! Da habt ihr ja einen echten Vorteil! Soo lassen sich natürlich die derbsten Patzer und übelsten Vorsätze in meinem Dasein als ‚Ausrutscher’ wegretuschieren.“
Ist der Zusammenhang Schuld und Vergebung tatsächlich so billig?...

Wir kennen so etwas: Beziehungen spielen stets eine bedeutende Rolle. Klar, diese Umstände finden wir natürlich auch im Neuen Testament um die Person Jesu Christi wieder. „Früher – früher war doch bestimmt alles besser, eindeutiger. Zumal in Jesu Umgebung!“
Ja, schon. Die Anhänger Jesu halten sich eng an Ihren Lehrmeister: Er der Meister – sie die Nachfolger. Aber betrachten wir einmal das Verhalten der Jünger untereinander: Hier erzeugt das Beisammensein Reibung ...

In Matthäus 5,13 benennt Jesus seine Jünger „... als das Salz der Welt.“
Nun, das klingt in unseren Ohren zunächst einmal wenig wertschätzend. Denn diese Substanz kommt bei uns täglich zum Einsatz. Ein „Allerweltsstoff“ eben. Seien wir doch einmal ehrlich: Ein wenig mehr Schätzung haben wir für uns auf Jesu Wertskala schon erhofft. Mehr als dieser Vergleich mit solch belanglosen Krümeln! Oder ist mit diesem Gleichnis mehr gemeint, als wir auf dem ersten Blick flüchtig wahrnehmen? ...

Im neuen Testament ist berichtet, wie der Apostel Paulus seine Zuhörer in Ephesus fragt: „Habt ihr den Heiligen Geist empfangen?“ (Apg 19.2). Diese quittieren die Frage mit einem Achselzucken. „Nein, wir haben von seiner Existenz noch nicht einmal gehört ...“ Möglicherweise sind wir in der Erkenntnis hier schon einen Schritt weiter vorgedrungen. Aber: Ist diese Gewissheit überhaupt relevant? Sollte die Frage denn tatsächlich von Bedeutung sein: Wie gelingt es mir dann den Heiligen Geist aufzunehmen? Und letztlich: Wüsste ich denn, dass ich den Heiligen Geist überhaupt entgegengenommen habe?
Auf diese Fragen hin werden wir wohl die verschiedensten Antworten hören ...

„ist ja starker Tobak, der uns hier präsentiert wird! Zehn Mädels kommen, um den künftigen Bräutigam ihrer Freundin zum Fest zu geleiten. Ok, zugegeben: Fünf hatten nicht genug Brennstoff für ihre Öllampen dabei ... Aber so ein Missgeschick kann beim Dorfhöker ja behoben werden! Damit wäre dann doch wieder alles in Ordnung! Und nun soll bei diesen Fünfen ihre gute Absicht nichts gelten?
Immerhin haben doch alle zehn gemeinsam auf den Bräutigam gewartet. Und: Am Ende zählt doch schließlich die gute Absicht! Oder etwa nicht?“...

„Oh Mann ... jetzt ist Pfingsten – und ich erlebe einmal wieder die Grenzen meines unvollkommenen Glaubens: Der Heilige Geist wird ausgegossen und ich kann das gar nicht so recht erfassen ... Ja, mit der Gegenwart Gottes und der Person Jesu kann ich natürlich etwas anfangen. Aber mit der dritten Person Gottes, der des Heiligen Geistes, habe ich so meine Probleme. Wenig greifbar ...“

Gelbe, Rote, Grüne, Weiße - wir haben sie zuhauf! Kugelschreiber ... ob ein billiges Werbegeschenk in Kunststoff oder als eine edle Metallausführung: Schreiben tun sie, je nach Innenleben, ein wenig anders. Mit schwarzer, roter, grüner oder blauer Tinte. Heute sind manche mit zusätzlichen Möglichkeiten ausgestattet: Sie dienen uns dann unter anderem als Kalender, Laserpointer oder auch als Taschenlampe!
In welcher Farbe sie auch schreiben mögen – gemeinsam ist ihnen die winzige Kugel in der Minenspitze, welche dem Schreibinstrument den Namen verleiht ...

„Frauen – ja, die Frauen waren am Grab von Jesus. Und was die nun alles erzählen! Das Grab sei offen und der Leichnam sei jetzt verschwunden!“ Dabei weiß doch jeder, dass sich der Verschlussstein mit ihren bescheidenen Kräften nie bewegen lässt. Abgesehen davon: Die Römer haben Wachen postiert, damit ein Verschwinden des Leichnams keinesfalls geschieht. Und nun - nun erzählen die Damen so etwas!“