Mit der benachbarten Elim-Gemeimde feiern wir am 19.11.2017 einen gemeinsamen Gottesdienst in unseren Räumlichkeiten - Alte Wache 8a - um 10:00Uhr mit einer Predigt von Gerhard Wagner.
Seien Sie neugierig…

Wann wars? Am 19.11.201 im "Christus Haus", Alte Wache 8a.

„Wundervoll, hiermit wäre doch alles unter einer Decke und sauber geregelt: Ich gebe Jesus mein Leben, lasse mich taufen und im Gegenzug gehöre ich zu Gott und Jesus und so…“
In der Tat, so verkehrt ist diese Aussage nicht. Denn wir wissen: Es benötigt zunächst unsere Zustimmung, damit ich mich letzten Endes Gottes Kind nennen darf. Ja, und dann meine ich doch hier tatsächlich ein Abbild zu meinem Mietverhältnis zu erkennen. ‚Mutual benefits‘ – im Neuen Testament rechtlich klar angewandt…

„Zieht das neue Leben an, wie Ihr neue Kleider anzieht. Ihr seid neue Menschen geworden, die Gott selbst nach seinem Bild geschaffen hat. Ihr gehört zu Gott und lebt so, wie es ihm gefällt.“ Eph 4,24 HFA
Nun, das ist doch mal ein Zuspruch! Das alte Leben hinter sich lassen, das neue Leben einfach anziehen wie eine neue Jeans: Das sollte selbst mir gelingen! Nur - mein „alter Mensch“ ist bedauerlicherweise hinter den Kulissen weiterhin präsent. Und dieser Umstand lässt sich auch nicht wegleugnen… ist das denn verständlich zu erklären?

Ach was, ganz gewiss nicht! Vor Gericht habe Ich bisher noch nicht antreten müssen! Ordnungswidrigkeiten mit einem Knöllchen im Straßenverkehr - na ja, das war wohl schon mal dran. Aber bis vor den Gerichtshof – bis dahin führte mich meine Karriere bislang nicht. Wird wohl auch nie!“ Wir ahnen bereits – viele Christen haben mit der Justiz bisher wenig Erfahrung gemacht. Denn letzten Endes stehen wir doch unter dem Schutz Gottes. Und das genügt doch wohl vollauf!

Wasser zu Wein – heute eine Realität! In sonnigen - gar lebensfeindlichen - Teilen Kaliforniens werden scheinbar unendlich viele Rebstöcke täglich mit Tausenden Kubikmetern Wasser am Leben erhalten und geben letztendlich Weine der verschiedensten Sorten her. Die moderne Art des „Wasser zu Wein“ Wunders! Nein, so ein Phänomen verblüfft uns heute nicht mehr über alle Maßen. Wissen wir doch, dass etliche Verfahrensschritte zwischen Anbau, den erntereifen Trauben und angebotenem Wein liegen, das erst ein festes Management allein diesen Anbau profitabel gestaltet. Und im Neuen Testament? Dort wird so etwas doch wohl nicht einmal angeschnitten, nicht wahr?

"Klar. Ich habe wohl schon mal gehört, dass Jesus eines Tages wiederkommen möchte…“
Soll aber diese Möglichkeit fassbar eingeordnet werden, dann ringt sie bei manchen Zeitgenossen mit der Tatsache der Existenz von Feen und Elfen um den Spitzenplatz. „Ausschließen, ausschließen können wir ja nichts in Vollständigkeit! Davor möchte ich mich streng verwahren.“ Da jedoch eine Rückkehr Jesu nun schon etwa 2000 Jahre auf sich warten lässt, scheint solche Art des Überdenkens doch mittlerweile opportun zu sein…

„Das mit der biblischen Prophetie  ist ja so eine Sache. Ja gewiss, Abraham und Mose haben von Gott Versprechungen erhalten…. aber so etwas passiert uns doch heute nicht mehr.“
Und selbst die beiden haben die Erfüllung ihrer Verheißungen ja nicht einmal erleben dürfen. Immerhin: Abraham brachte es tatsächlich auf zwölf Söhne, doch Mose hat sein verheißenes Land ja nie betreten können.  Vielleicht ist es tatsächlich besser ‚den Ball flach zu halten‘, da die Wahrscheinlichkeit der Erfüllung doch eher als wage erscheint…

„Aber wie konnte uns das passieren, wenn doch Gott mit uns ist!“ so klagt Gideon in Rich 6.13 sein Elend. Die Midianiter sind, wie bereits wiederholt, zur Erntezeit in Israel eingefallen und rauben den Ertrag der Felder. Wer diesen Überfall mit dem Leben überdauert, steht praktisch vor dem Nichts! „Will Gott nicht mit uns sein? Er hat doch sein Volk bis hier geführt. Und soll Israel nun wegen dieser Plünderer zu Fall kommen?

„Tja, das war dann ja eine Klatsche…“ So würde es benannt werden, bleibt denn der Gastgeber auf seinen Einladungen sitzen! Handelt es sich hier um einen Empfang zu Kaffee und Kuchen, ist der Aufwand zwar vergebens doch der finanzielle Verlust möglicherweise noch überschaubar. Günstigstenfalls werden Torten dann eingefroren - bis auf Weiteres, oder ähnlich. Schade um den Kaffee…  Jedoch: So eine Reaktion hätte ich von meinen Freunden bestimmt nicht erwartet! …

„Jeden Sonntag in die Kirche rennen? Na ja, weißt du - Gott sitzt doch bei mir am Frühstückstisch! Ja, früher war ich auch mal sehr gesetzlich… hab jeden Tag in der Bibel gelesen und auch zu Gott gebetet. Aber heute, heute bin ich weiter, sehe das Ganze nicht mehr so gesetzlich. Jetzt sehe ich das Gesamtbild sehr viel entspannter. Und Gott sieht das schließlich doch auch viel gelassener! Daher sag mir: Warum sollte ich mir das denn also freiwillig antun?  Schließlich bin Ich doch bei ihm – also - ihm irgendwie doch zumindest nahe… denke ich doch mal so…“

„Doch doch, manchmal fühle ich mich Christus schon recht nahe. Die Herausforderung liegt aber in der Tatsache, dass dieser Eindruck nichts Fixes, eher etwas Unbeständiges, nahezu Flüchtiges ist. Denn wenn mir der Wind von vorne entgegen bläst, geraten meine Gefühle doch heftig ins Wackeln…"
Nun, hier haben die Protagonisten des neuen Testamentes mir scheinbar etliches voraus. Denn seit Ostersonntag haben die immerhin gewusst, in welche Richtung es geht! Oder?...

»So, da sprichst Du ja gerade den Richtigen an! Denn ich gehe ja fortwährend geradeaus, meinen Blick nach vorne gerichtet.« Im Grundansatz ist diese Vorgehensweise nicht zu kritisieren. Denn: Wer keinen Punkt in der Ferne fixiert, dem gelingt es beim Pflügen nicht, eine gerade Furche zu ziehen. Genau dies besagt Luk 9.62: »Jesus erwiderte: ›Wer die Hand an den Pflug legt und dann zurückschaut, ist nicht brauchbar für das Reich Gottes. ‹ « Soweit der Exkurs in Sachen Landwirtschaft. »Damit ist doch für mich alles ›im Grünem Bereich! ‹ Oder?« ...