„Na ja, besonders gerissen scheint diese Spezies ja nicht zu sein. Zumindest mutet es an, dass von ihnen keine akute Gefahr ausgeht. Herdenvieh eben, Wiederkäuer…“ Richtig, dem Betrachter drängt sich schnell der Eindruck einer friedfertig dahingrasenden Herde auf. Und dann ist da ja noch der Hirte. Der hat allerdings ein weniger beschauliches Leben. Er kümmert sich um das Wohlergehen seiner Schafe, um das Ergebnis der Haltung - so würde man heute sagen – auf ein Spitzenniveau zu bringen. Das klingt dann zunächst einmal weniger geruhsam …

„Wer in Gott selbst sein Glück gefunden hat, der hat zum erstem mal die Realität seiner Person erkannt. Er erkennt, dass er nicht ein weiterentwickelter Primat ist – er ist ein Geschöpf. Er ist ein Kind Gottes“ so zitiert George Corcodel in seiner Predigt. Das lässt aufhorchen! Denn wenn dem tatsächlich so sein sollte - so gilt dies natürlich auch durchaus für mich. „Schön! Diese Botschaft weist mir wohl das Ziel, beantwortet mir aber noch lange nicht die Frage wie ich denn da letztendlich angelange?“...

2014. Ein neuer Aufbruch! „Und den möchte ich natürlich auch gerne für mein persönliches Geschick in Anspruch nehmen. Neues Jahr – neuer Start!“ Wir wollen die Freude hier nicht mäßigen – aber dieser Vorgang wiederholt sich zyklisch. „Ok, wenn ich so zurückschaue und wenn ich zu mir selbst ehrlich bin: In solch einen Jahresumlauf werden - wenn überhaupt – nur gelegentlich persönliche Großtaten vollbracht.“
Was berichtet uns denn die Bibel über Aufbruch, Umbruch und Neubeginn? War das hier etwa anders? Finden sich denn in ihren Aufzeichnungen überhaupt relevante Aspekte?...

„So so, das dicke Ding soll fliegen können – behäbig, wie es oberhalb der Autobahn dahinkriecht?“  A380. Fahrt vom Standplatz auf das Flugfeld des Dresdener Flughafens. Unzweideutig wissen wir: In diesem bedächtig daherkommenden Gerät steckt erheblich mehr – es schwingt sich auf in die Lüfte!
„Richtig. Und ihr, die ihr euch Christen nennt, seid entweder mit an Bord oder steht hier noch die nächsten Tage an der Autobahn!“
Da mag gehässigerweise etwas dran sein…
Wenn dem aber so ist: Wo bekomme ich denn ein Bordticket?

„Prophetischer Dienst.“ In der Tat, wir müssen bekennen: Diese Befähigung ist unter unseren Gemeindemitgliedern wahrlich dünn gesät… Was aber nicht die generelle Existenz dieser Gabe in Frage stellt! Die Christus Gemeinde Lauenburg hatte daher Armando Sievert, einen prophetisch begabten Mitarbeiter der feg Hamburg zu Gast gehabt. „Prophetie live“ - Aus mangelnder Vertrautheit mit diesem Geschenk Gottes brachte jeder seine eigene Vorstellung zu diesem Thema mit. Schlagen wir das Alte Testament auf, so lesen wir, dass Gott zu seinem Volk nur durch Propheten – wie etwa Mose - sprach (2. Mose 4.12-16). Ausschließlich!…

Jetzt geht’s ums Ganze: Die Pharisäer und Schriftgelehrten schleppen eine Frau vor Jesus, die beim Ehebruch ertappt worden ist! „Nach dem Gesetz Moses muss sie gesteinigt werden. Was sagst du dazu?“ Joh 8,5
Klar, das war eine Fangfrage, so wie sie im nächsten Vers auch betitelt wird. Nimmt denn dieser seltsame Rabbi das Gesetz des Mose ernst? Dann kann er sie nicht laufen lassen! Und wenn es so sein sollte – nach römischer Order dürfen die Juden kein Todesurteil verhängen. Wie er auch antworten mag: Mit den Pharisäern oder der römischen Besatzung wird er sich‘s verderben!...

Familie Feuerstein mit dem Auto unterwegs. Allerdings nicht mit der ausgebufften heutigen Antriebstechnik – nein, der Vortrieb wird mit den Füssen erzeugt! Seinerzeit revolutionär: Ein Fahrer mit Bodenhaftung - Dynamik durch eigene Kraft! „Ja ja, so etwas mag im Trickfilm tauglich sein“ und wir schmunzeln über dieses Antriebsmodell. Denn in der Realität finden wir ein uns vertrauteres Bild… das Kraftfahrzeug wird in regelmäßigen Abständen neu betankt, damit es uns weiterhin zu Diensten ist!

Wir hoffen und wir wissen: Wir sind auf dem schmalen Weg unterwegs. „Ja, und dieser ist dann noch mit Straßengräben zur linken als auch an der rechten Seite bestückt!“ Ein Vorwärtskommen in der Mitte des Weges ist natürlich wünschenswert. Doch jede Gemeinde hat wohlmeinende Zeitgenossen, die uns mit ihren Ratschlägen an eine der beiden Seiten, also in die Gräben, lotsen wollen. Nun fragen wir uns beizeiten, wie Jesus in dieser oder jener Situation reagieren würde. Denn orientieren wir uns an seinem Beispiel, sollten wir doch wohl in die Mitte des Weges finden!...

„Hallo mein Lieber! Sag einmal: Du hast Dich ja überhaupt nicht verändert!“ Diese Art der Begrüßung knüpft zuerst einmal an ‚die guten alten Zeiten‘ an. „Na, das war doch wohl was damals…“
Das mag zunächst einmal wohl klingen, im zweiten Ansatz ist das jedoch weniger ehrenvoll: Denn eigentlich erwarte ich mich zum Vorteilhafteren entwickelt zu haben, zum Besseren, zu einer bestimmten Reife gelangt zu sein.  „Und eigentlich sollte das dann schon für mein Umfeld augenfällig sein"…