„Ja, wenn du denn schon täglich zehn Kapitel in der Bibel liest – warum sollten es dann nicht zehn mehr sein als bisher?“

 

 

Teenies und junge Erwachsene tragen des Öfteren ein Band mit den Buchstaben ‚WWJD“, der Abkürzung für „What would Jesus do“, am Handgelenk.

 

Jesu umgab sich mit Leuten vom Rand der Gesellschaft: Steuereintreiber, Prostituierte, Samariter. Leute, von der nicht so ganz koscheren Truppe...

 

 

 


 

Wir hoffen und wir wissen: Wir sind auf dem schmalen Weg unterwegs. „Ja, und dieser ist dann noch mit Straßengräben zur linken als auch an der rechten Seite bestückt!“
Ein Vorwärtskommen in der Mitte des Weges ist natürlich wünschenswert. Doch jede Gemeinde hat wohlmeinende Zeitgenossen, die uns mit ihren Ratschlägen an eine der beiden Seiten, also in die Gräben, lotsen wollen. Nun fragen wir uns beizeiten, wie Jesus in dieser oder jener Situation reagieren würde. Denn orientieren wir uns an seinem Beispiel, sollten wir doch wohl in die Mitte des Weges finden!

„Ja, wenn du denn schon täglich zehn Kapitel in der Bibel liest – warum sollten es dann nicht zehn mehr sein als bisher?“ so die eine Stimme. Diese Art der Ratschläge werden von den Leuten, die sie selbst bitter nötig hätten, mit Gewissheit überhört. Ein offenes Ohr finden solche Ermahnungen dann aber mit Sicherheit bei Gemeindemitgliedern, die ohnehin dazu neigen 120% Leistung bereitzustellen…
Wir sehen: Wir können auf beiden Seiten vom Pferd fallen, bzw. in die Gräben stürzen…
Daher wäre es wünschenswert jemanden auszuhorchen, der uns hilft die Balance zu finden. Kann uns die Bibel hier hilfreich sein?

„Wer Ratschläge zur Netzwerkkonfiguration oder zur Ölstandanzeige des Autos von der Bibel erwartet“ so Friedhelm Vetter, „wird mit Sicherheit nichts Brauchbares erfahren.“ Aber im Umgang miteinander, in der Nachfolge – da ist schon einiges zu erwarten! „Nun, am liebsten wäre uns ja eine ‚Schritt für Schritt‘ Anleitung“ die uns dann mit Sicherheit an das Ziel bringt!

Teenies und junge Erwachsene tragen des Öfteren ein Band mit den Buchstaben ‚WWJD“, der Abkürzung für „What would Jesus do“, am Handgelenk. Diese Frage führt sich der Träger mehrmals täglich vor Augen. „Wie würde Jesus denn in meiner Situation handeln?“ Existiert ein Maßstab, an dem ich mich vergleichen kann? Gibt es eine Richtschnur?
In bestimmten Situationen hat Jesus 40 Tage gefastet. In anderen Lagen hat er Festlichkeiten – wie z.B. die Hochzeit von Kana - überreichlich mit Wein ausgestattet. Hat also ausgiebig gefeiert!
Jesus war ein Jude zeit seines Lebens. Er war offenbar vordergründig nicht darauf bedacht, eine neue Glaubensgemeinschaft zu gründen. Auf der anderen Seite lehrte er oft gegenteilige Dinge, wie sie von der Priesterschaft verkündigt wurden. Und letztlich ist er wegen seiner schwierig zuzuordnenden Haltung hingerichtet worden. Er tat stets das Unerwartete, umgab sich mit Leuten vom Rand der Gesellschaft: Steuereintreiber, Prostituierte, Samariter. Leute, von der nicht so ganz koscheren Truppe...

Wie kann so einer zum Religionsstifter werden? Was hatte er spezielles an sich, dass einige sich noch heute an ihn heften?

Hören Sie Friedhelm Vetters Predigt „DerJesus Maßstab“ hier online auf dieser Site…


jh

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