Ein Aufbruch in Indien, mit dem Standardtransportmittel.

 

 

Er ist der Stammvater der Stämme Israels, der Ahn der Araber sowie aller Gläubigen.

 

Wir sind Luther zu Dank verpflichtet, denn er hat die ‚Gerechtigkeit aus dem Glauben“ neu in das geistliche Zentrum gerückt.

 

 

 


 

2014. Ein neuer Aufbruch! „Und den möchte ich natürlich auch gerne für mein persönliches Geschick in Anspruch nehmen. Neues Jahr – neuer Start!“ Wir wollen die Freude hier nicht mäßigen – aber dieser Vorgang wiederholt sich zyklisch. „Ok, wenn ich so zurückschaue und wenn ich zu mir selbst ehrlich bin: In solch einen Jahresumlauf werden - wenn überhaupt – nur gelegentlich persönliche Großtaten vollbracht.“
Was berichtet uns denn die Bibel über Aufbruch, Umbruch und Neubeginn? War das hier etwa anders? Finden sich denn in ihren Aufzeichnungen überhaupt relevante Aspekte?...

Gewiss, wenn sich diese Punkte nicht wiederfinden lassen, wäre die Bibel kein „aus dem Leben gegriffenes“ Buch. Ein dokumentierter Aufbruch erfolgt im 2. Jahrtausend vor Chr. im Süden des heutigen Iran, in der Stadt Ur in Chaldäa (1.Mose 11.31). Der Ausbruch aus einer „gatet cummunity“. Denn die Stadt bot alle Vorzüge der damaligen Zeit. Dennoch zieht Terach mit seinem Sohn Abram und Enkel Lot nach Haran, einem Gebiet in der heutigen Türkei. Soweit ist der Verlauf noch recht unspektakulär. Denn Ortswechsel fanden zu jeder Zeit statt… doch Abram wird von Gott aufgefordert in ein ihm unbekantes Land zu ziehen.
Abram bekommt von Gott das Versprechen zahlreiche Nachkommen zu haben, ja - ein Segen für alle Völker zu sein. Ein Versprechen, dessen Erfüllung sich erst aus der Rückschau erschließt: Er ist der Stammvater der Stämme Israels, der Ahn der Araber sowie aller Gläubigen. (1. Mo 15.1-8)

„Das ist ja alles ganz nett. Aber diese Dinge liegen ja nun schon etwa 4000 Jahre zurück. Wo ist denn nun der Bezug zu meinem Leben und meinem Glauben?“  

Vor nicht einmal 500 Jahren macht ein junger Geistlicher, Martin Luther, von sich reden. Zu dieser Zeit treibt der Ablasshandel Blüten. Denn neben dem Petersdom in Rom sind auch andere Ämter, z.B. das Kurfürstenamt, von der Masse der Gläubigen zu finanzieren...

Im Sommer 1517 hält Martin Luther eine Vorlesung, die sich gegen die gängige Ablasspraxis wendet. Aber diese bewegt nichts und hat keinen Nachhall. Luther entschließt sich zu einer repräsentativeren Maßnahme: Er schlägt die 95 Thesen zum Ablasshandel am 31. Oktober 1517 am Hauptportal der Schlosskirche öffentlich an!

Diese Maßnahme hat eine ungeahnte Wirkung - sie löst die Reformation aus! Entfesselt von einem unbedeutenden Geistlichen!

Sicher, wir können und wollen Martin Luther heute nicht unkritisch betrachten. Viele seiner Ansichten und die seiner Frau, Katharina von Bora, hinsichtlich des Jüdischen Volkes sind heute weder vertretbar noch akzeptabel…

Doch wir sind ihm zu Dank verpflichtet, denn er hat die ‚Gerechtigkeit aus dem Glauben“ neu in das geistliche Zentrum gerückt: „Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche aus dem Glauben kommt und zum Glauben führt; wie geschrieben steht (Hab 2,4 LUT): Der Gerechte wird aus dem Glauben leben.“

2014 - Ein neuer Aufbruch… Aus Glauben leben… Abraham hat viele Nachkommen!

Hören Sie Gerhard Wagners Predigt „Aufbruch“ hier auf dieser Site

JH

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