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Ein auf die Spitze getriebener Fauxpas wird von Jesus in Luk 14.16-20 beschrieben.

 

 

Einladungen durchweg abgelehnt - und alle haben Entschuldigungen.

 

Der Knecht verlässt die Stadt, drängt die Verfemten am Fest teilzuhaben. Die, die in der Stadt keine Rechte haben.

 

 

 


 

„Tja, das war dann ja eine Klatsche…“ So würde es benannt werden, bleibt denn der Gastgeber auf seinen Einladungen sitzen! Handelt es sich hier um einen Empfang zu Kaffee und Kuchen, ist der Aufwand zwar vergebens doch der finanzielle Verlust möglicherweise noch überschaubar. Günstigstenfalls werden Torten dann eingefroren - bis auf Weiteres, oder ähnlich. Schade um den Kaffee…  Jedoch: So eine Reaktion hätte ich von meinen Freunden bestimmt nicht erwartet! …

Kaffee und Kuchen. Hoffen wir, dass unsere Leser nicht auf diese Weise von ihrem Freundeskreis brüskiert werden. Gewiss, wird zu einer Feier geladen, ist sicherlich mit Absagen zu rechnen. Ein auf die Spitze getriebener Fauxpas wird von Jesus in Luk 14.16-20 beschrieben:

16 Er sagte: »Ein Mann bereitete ein großes Festessen vor, zu dem er viele Gäste einlud. 17 Als es dann soweit war, schickte er seinen Diener und ließ den Gästen sagen: ›Kommt, alles ist bereit!‹ 18 Doch jetzt brachte einer nach dem anderen eine Entschuldigung vor. Der erste sagte: ›Ich habe einen Acker gekauft und muss unbedingt hingehen und ihn besichtigen. Bitte entschuldige mich.‹ 19 Ein anderer sagte: ›Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft und gehe sie mir jetzt genauer ansehen. Bitte entschuldige mich.‹ 20 Und ein Dritter sagte: ›Ich habe gerade erst geheiratet; darum kann ich nicht kommen.‹« NGÜ

Einladungen durchweg abgelehnt - und alle haben ihre Entschuldigungen. Und diese wirken zunächst auch überzeugend. Sicher, man möchte den Gastgeber nicht kränken, aber… Ich habe einen Acker gekauft und muss unbedingt hingehen und ihn besichtigen.…  Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft und gehe sie mir jetzt genauer ansehen.…
Wir lesen: Acker und Ochsen sind bereits erworben. Aber wer tätigt solch eine Investition, ohne sich vorher ein Urteil zu bilden? Ohne Kosten und Nutzen im Vorwege zu überschlagen?

„Ja, aber der frisch Verheiratete. Der hat doch einen triftigen Grund für Sein fehlen!“ Dies ist doch ein treffendes Argument! „Doch ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Eheleute bereits vorher kannten? Und eine gemeinsame Teilnahme wäre dem Ehepaar wohl kaum verwehrt worden.“ so Reiner Pohlmann. „In allen drei Fällen liegt eher die Vermutung nahe: Die wollen gar nicht teilnehmen, gefallen sich in ihrer gegenwärtigen Situation!“

Der Gastgeber - so das Neue Testament - ist zornig, befiehlt seinem Knecht: Gehe in die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen, Verkrüppelten, Blinden und Lahmen herein. Statt gehobener Gesellschaft finden nun die Randständigen einen Platz.  Aber es ist weiterhin Raum im Saal, das Geschehen eskaliert weiter – Luk 15.23 »Der Herr sagte zu ihm: ›Dann geh auf die Landstraßen und an die Zäune draußen vor der Stadt, wo die Landstreicher sich treffen, und dränge die Leute hereinzukommen, damit mein Haus voll wird!‹« NGÜ

Der Knecht verlässt die Stadt, drängt die Verfemten am Fest teilzuhaben. Die, die in der Stadt keine Rechte haben. Wir, Zweige eines wilden Ölbaums, gegen alle Regel in den edlen Ölbaum eingepfropft. Röm 11.24

Hören Sie Reiner Pohlmanns Predigt „Bestürmt sie, drängt sie!“ hier auf dieser Site online.

Lass Dich drängen. Der Saal wird gefüllt werden.

jh


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