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Mutual benefits

 

 

Der Gewinn meinerseits bei einem entsprechenden Abkommen mit Gott liegt klar auf der Hand: Ich werde in seine Familie aufgenommen.

 

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen

 

 

 


 

„Wundervoll, hiermit wäre doch alles unter einer Decke und sauber geregelt: Ich gebe Jesus mein Leben, lasse mich taufen und im Gegenzug gehöre ich zu Gott und Jesus und so…“
In der Tat, so verkehrt ist diese Aussage nicht. Denn wir wissen: Es benötigt zunächst unsere Zustimmung, damit ich mich letzten Endes Gottes Kind nennen darf. Ja, und dann meine ich doch hier tatsächlich ein Abbild zu meinem Mietverhältnis zu erkennen. ‚Mutual benefits‘ – im Neuen Testament rechtlich klar angewandt…

Ha, mit meinem Mietvertrag in der Tasche kann ich meine neue Wohnung also prächtig nutzen. „Na ok, im Rahmen… Jedes Wochenende bis um drei Uhr nachts feiern geht schon mal nicht. Und das Treppenhaus muss ich auch alle 4 Wochen putzen. Mülltonnen und Winterdienst gibt’s auch. Aah… und dann gehörte da noch dieser Passus mit der Miete zum Vertragsinhalt…“

Komme ich meinen Pflichten nicht nach, etwa in der Reinigung des Treppenhauses, werde ich wohl zunächst mit Wohlwollen erinnert, dann aber doch in Schärfe angemahnt werden. Und bin ich gar die Miete säumig, wird die Wohlverhaltensphase meines Vermieters mit Sicherheit kürzer ausfallen und ich mache die Erfahrung: Verträge sind kündbar. Wie dieser Fall dann fortschreiten kann, soll hier nicht Gegenstand sein.

Der Gewinn meinerseits bei einem entsprechenden Abkommen mit Gott liegt klar auf der Hand: Ich werde in seine Familie aufgenommen. „Aber die ihn [Jesus] aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht Gottes Kinder zu werden.“ 1. Joh 1.12 Ngü.
Wo dann hingegen der Ertrag auf Gottes Seite ist, erschließt sich auch nach längerer Überlegung nicht sofort. Denn letztlich handelt es sich doch hier nur um das Anhäufen makelbehafteter B-Ware. In dem Zustand, wie wir leider sind… gefallene Schöpfung!

Im obigen Beispiel findet sich das von uns gelebte Alltagsdenken. Nur: Ist das Verhältnis von uns zu Gott denn mit so einem banalen Mietverhältnis zu vergleichen?
„Es ist wohl Zeit“ so Gerhard Wagner „dass wir uns von unserem Vertragsdenken verabschieden“ da es in diesem Fall nicht greift. Und eine Kündigung der Liebesbeziehung von Gottes Seite ist ohnehin nicht vorgesehen. Auch wenn der Winterdienst vernachlässigt wird und es im Treppenhaus aussieht wie…

„Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch! Darum erkennt uns die Welt nicht; denn sie hat ihn nicht erkannt.“ 1. Joh 3.1

Hören Sie Gerhard Wagners Predigt „Vertragsfrei“ hier auf dieser Site.

Zurück zum Anfang: „Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten?“ Joh 14,2

 jh

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